Heute will ich
aus dem Rahmen fallen
und weich landen,
dann zu der Musik in meinem Kopf
schön aus der Reihe tanzen,
mich zum Ausruhen
zwischen die Stühle setzen,
danach ein bisschen
gegen den Strom schwimmen,
unter alle dem Geschwätz wegtauchen
und am Ufer der Phantasie
so lange den Sonnenschein genießen,
bis dem Ernst des Lebens
das Lachen vergangen ist!
HANS KRUPPA
Warum entspannen manchmal so schwer ist
Einkaufen, kochen, die Kinder zum Sportunterricht fahren, Rasen mähen, Keller aufräumen und so weiter und so fort. Vieles steht täglich auf unserer To-do Liste. Irgendwo dazwischen ist der Vorsatz, sich im Alltag immer mal wieder zu entspannen oder auch etwas Yoga zu machen oder endlich mal wieder den besten Freund oder Freundin anzurufen. Auch – auf der Todo – Liste und ein weiterer Auftrag unter Vielen.
Dann, endlich! – Zeit gefunden – jetzt aber entspannen. Das ist jedoch als „Auftrag“ recht schwer, und ein Abschalten wird eher nicht erreicht.
Eher Gedanken wie:
„Mensch, jetzt entspann doch mal !“
„Jetzt genieße doch die Ruhe, wenn du sie schon hast!
Oder, der Kopf steht nicht still mit allen Aufträgen, was wir sonst noch alles zu tun haben oder zu erledigen wäre. Wir gehen mit uns selbst ins Gericht, dass wir nun nicht mal entspannen können.
Es ist so, wir müssen wieder lernen, das Tempo raus zu nehmen, achtsamer zu sein und ganz wichtig auch, uns selbst zu erlauben kleine Auszeiten zu nehmen oder kleine Entspannungseinheiten genießen zu dürfen.
Wir sollten uns selbst auf die Schliche kommen, welche Gedanken und Aufträge wir uns selbst geben, die uns sabotieren und vor allem welche Auswirkungen sie haben.
…Und während die Gedanken, die uns antreiben dann kommen, entspannen, wissend, dass wir es selbst sind, die uns erlauben zur Ruhe zu kommen, lächeln, durchatmen und diese Auswirkung genießen, dass Ruhe gelingt. Kleine Entspannungseinheiten im Alltag gehören auf keine To-do Liste, wir sollten sie uns einfach regelmäßig erlauben.
