Mentale Gesundheit im Wandel: Resilienz als Schlüssel gegen Zukunftsängste

In einer Zeit, die von Veränderungen und Unsicherheiten geprägt ist, fällt es vielen schwer, positiv in die Zukunft zu blicken. Wirtschaftliche Krisen, technologische Umbrüche und der Klimawandel beeinflussen unser Leben – und hinterlassen Spuren in unserer Psyche. Auch im Allgäu, wo viele Menschen auf Stabilität und Zusammenhalt setzen, zeigen sich zunehmend Zukunftsängste. Selbst Optimisten spüren, wie Sorgen an ihrem Vertrauen nagen.

Sich Sorgen zu machen, ist ein zutiefst menschliches Verhalten. Es zeigt, dass wir Verantwortung für unser Leben und das unserer Mitmenschen übernehmen. Doch Sorgen richten sich stets auf das, was vielleicht passieren könnte – sie leben in der Zukunft, während wir selbst im Hier und Jetzt bleiben. Das Problem: Diese Ängste wirken auf unser heutiges Handeln, lähmen uns und rauben Energie.

Hier kommt Resilienz ins Spiel – unsere Fähigkeit, innere Stabilität zu finden und mit Krisen umzugehen. Der erste Schritt ist, Ängste bewusst wahrzunehmen, sie nicht zu verdrängen. Es hilft, sie aufzuschreiben oder mit jemandem zu besprechen, dem wir vertrauen. Oft verlieren Sorgen an Macht, wenn sie konkret benannt werden.

Ein weiterer Ansatz ist, sich auf das zu konzentrieren, was wir jetzt beeinflussen können. Was stärkt uns im Alltag? Die Natur im Allgäu und im ganzen Bodenseeraum bietet wunderbare Möglichkeiten, Kraft zu tanken – sei es bei einem Spaziergang am Bodensee oder einer Wanderung in den Bergen. Auch kleine Rituale wie eine Tasse Tee, ein gutes Buch oder das bewusste Genießen von Ruhe können helfen, im Moment zu bleiben.

Zudem ist es wichtig, sich mit anderen zu verbinden. Gemeinschaften und Vereine sind in der Umgebung fest verankert – nutzen Sie diese Ressourcen, um Sorgen zu teilen und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu erleben.

Wer merkt, dass Ängste zu erdrückend werden, darf sich nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als staatl. gepr. psychosoziale Beraterin begleite ich Menschen dabei, ihre Sorgen zu sortieren und neue Perspektiven zu entwickeln.

Letztlich geht es darum, sich selbst im Wandel zu stärken. Vertrauen Sie darauf: Auch in schwierigen Zeiten können Sie lernen, Ihre innere Ruhe zu bewahren und das Leben Schritt für Schritt zu meistern.

Gabriele Kofler
Staatl. gepr. psychosoziale Beraterin

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Zurück aus der Zukunft 2

Zurück aus der Zukunft oder wie es gelingen kann, mentale Gedankenkaruselle zu stoppen! Teil 2
Heute lese ich durch, was ich mir bisher aufgeschrieben habe. Nun überlege ich mir für jede der Situationen eine Eigenschaft, eine Fähigkeit, die ich habe, auf Grund derer diese Situation gut gelaufen ist. Welche Fähigkeiten und Stärken habe ich? War es evtl. weil ich gut organisieren kann? Weil ich viel Geduld hatte? Weil ich gut logisch denken kann oder Dinge in Verbindung bringen? Weil ich sehr empathisch bin oder ein gutes Gedächtnis habe? Was auch immer es sei, ich werde mir bewusst, welche Fähigkeiten und Stärken ich habe. Sehr oft im Alltag, geht das Bewusstsein darüber verloren. Wir denken „Das ist doch normal oder?“ „Das kann doch jeder!“
Dem ist nicht so, jeder hat seine Individuellen Fähigkeiten. Wenn wir uns dieser immer wieder mal bewusst werden, können wir besser darauf vertrauen und darauf zurück greifen. Das macht die Planung in die Zukunft leichter. Ich kann darauf vertrauen was ich kann. Ich bin mir „Selbst-bewusst“

Zurück aus der Zukunft…

Zurück aus der Zukunft oder wie es gelingen kann mentale Gedankenkaruselle zu stoppen! Teil 1
Wie oft am Tag wandern unsere Gedanken in die Zukunft! Wie oft hängen wir auch sorgenvoll in der Zukunft? Morgen? Nächste Woche? Nächstes Jahr? Schaffe ich das? Bin ich gut genug? Kann ich das bewältigen?
Heute beginne ich eine kleine Übung, die es mir leichter macht, diese Gedankenkaruselle anzuhalten und zu vertrauen.
Ich denke darüber nach, was mir in letzter Zeit gut gelungen ist. Wo hatte ich Erfolg? Was ist einfach gut gelaufen? Ich mache mir Notizen dazu, was das genau war. Welche Situation? Wer war beteiligt? usw…Das können kleine Ereignisse und Begebenheiten sein. Ich nehme mir Zeit, darüber nach zu denken und schreibe es auf……Teil 2 folgt…

Vertraue deinem Immunsystem

Schließ deine Augen, atme noch einmal tief ein und lenke deine Aufmerksamkeit in dein Körperinneres, auf dein Immunsystem.

Erinnere dich an die Kontrollzentren deines Immunsystems, die Lymphknoten: am Hals, unter den Achseln und in den Leisten.

In diesen Bereichen überwacht deine stets wachsame Körperpolizei genauestens dein Immunsystem.

Du kannst dich darauf verlassen, dass störende Eindringlinge fortwährend von deiner Polizei abtransportiert und ausgeschieden werden.

Sie sind ständig im Einsatz und optimal vernetzt mit deinem ganzen Körper. Nimm dieses gute und sichere Gefühl des Vertrauens wahr.

Die Selbstverständlichkeit deines starken Immunsystems.

Du kannst darauf vertrauen, dass dich dieses System verlässlich beschützt.

Es lässt dich große Dankbarkeit und Freude empfinden.

Nimm dieses sichere Gefühl des absoluten Vertrauens mit und komm in deinem Tempo wieder zurück in diesen Raum und wenn du soweit bist, öffne deine Augen.