Im Namen der Liebe!

Wenn wir ehrlich sind mit uns, tun wir viel, um geliebt zu werden, dazu zu gehören, nicht aus dem sozialen Verbund heraus zu fliegen. Das ist aber auch ein Ur-Angst. Unser Überleben wurde seit jeher gesichert, wenn wir dazu gehört haben, nicht alleine waren. Diesen Ur-Wunsch gilt es auch zu beachten, das halte ich für enorm wichtig. Dennoch, ist eine Balance wichtig, herauszufinden, wie viel ist richtig?
Es ist wichtig im Leben zu lernen: „Was ist mir wichtig?“ „Was will ich einbringen, beitragen?“ „Wo will ich mich engagieren und wie viel?“ „Welche Entscheidungen, die ich treffe, für mich, mute ich meinem Umfeld zu und mit welchen dieser Entscheidungen kann ich gut leben?“
Zu viele Handlungen und Entscheidungen im Leben zu treffen, die Erwartungen erfüllen kann dich genauso aus der Kurve fliegen lassen, wie zu wenige Entscheidungen für dich und deine eigenen Werte und Bedürfnisse. Es ist ein ewiges Abwägen.
Wie geht es dir? Besteht eine Balance für dich, zwischen deinen eigenen Bedürfnissen und Wünschen und den erfüllten Erwartungen deiner Umgebung? Nein?
Komm in ein Coaching, ich unterstütze dich dabei, das herauszufinden und im Leben umzusetzen!

Am Meer

Wenn dein nächster Urlaub noch lange nicht in Sicht ist, kann eine Fantasiereise Wärme und Wohlbefinden in dein Gemüt zaubern.Such dir einen Platz, an dem du ungestört bist. Mach es dir bequem und schließ die Augen. Ich lade dich ein auf eine kleine Reise. Komm mit……stell dir vor, du bist am Meer. Du gehst am Strand spazieren. Es ist Sommer, ein Spätnachmittag. Die Sonne steht schon tief. Die Hitze ist weg, es ist angenehm warm. Du gehst barfuß am Wasser entlang, der feuchte Sand kühlt deine Füße.Die Wellen rauschen sanft heran an den Strand. Du spürst ihre Frische und Klarheit. Sie rauschen wieder zurück ins Meer… Die Luft riecht nach dem Salz des Meeres. Ein leicht salziger Geschmack legt sich auf deine Lippen. Eine schöne Muschel liegt vor dir am Weg. Du nimmst sie auf und hältst sie an dein Ohr. Hörst du etwas? Du beobachtest die Menschen am Strand. Dein Blick fällt auf eine Gruppe Jugendliche. Sie spielen ein Ballspiel. Du schaust ihnen eine Weile zu. Sie lachen und springen und rufen. Sie sind fröhlich, voll Kraft und Übermut. Kleine Kinder spielen mit Kübel und Schaufel, sie machen Dämme und Gräben, bauen Sandburgen. Eifrig klatschen sie mit ihren kleinen Händen auf den feuchten Sand. Jetzt kommt eine Welle und spült alles weg… Sie bauen neue Türme und neue Sandburgen. Dein Alltag ist weit weg. Es ist schön, nichts zu tun. Du fühlst dich unbeschwert und leicht. Die Leichtigkeit breitet sich in deinem Körper aus. Du spürst sie in deinem Brustkorb. Sie fließt in deinen Kopf. In deine Arme und Beine. In jede Zelle deines Körpers…Genieß dieses Gefühl und lass dir so viel Zeit wie du magst…

Wintersonnwende

Heute ist die Wintersonnwende und die erste Rauhnacht. Das Licht kommt wieder in die Welt. Die Tage werden wieder länger. Heute Abend, wenn es dämmert, zünde ich eine Kerze an. Ich werde mich vor dieses Licht setzen und gedanklich alles was war, alles Gute alles Schwierige, alles Lustige, alles Traurige, alles was mir in diesem Moment als wichtig in den Sinn kommt, noch einmal herholen, vor mein geistiges Auge. Ich werde es nochmal anschauen und dann bewusst in der Vergangenheit lassen. Dann blase ich die Kerze aus und bleibe in der Dunkelheit. In Ruhe, solange ich das brauche.—Ich zünde die Kerze wieder an— und begrüße das Licht, segne es. All das, was ich nun mitnehmen will, hole ich vor mein geistiges Auge. Was taucht auf? Was will ich mit nehmen? Was ist meine Absicht? Was ist mir wichtig?
Das Licht leuchtet mir den Weg.
Heute sogar ganz besonders mit den Sternen am Himmel.
Welch seltenes Ereignis.

Lichtvorstellung für die 4. Adventwoche


Wähle einen guten Platz, stelle dich dort hin und spüre,
wie mit jedem Atemzug mehr Ruhe in deinen Körper fließt
dein Körper ist leicht, warm
ganz stabil, elastisch,
angenehm gespannt
und während du wahrnimmst,
wie sich dein Körper immer mehr und mehr aufrichtet,
gleiten deine Augen über diese Zeilen
ganz von selbst
und deine Gedanken folgen den Worten
und gehen mit ihnen auf die Reise
ganz warm, ganz leicht
lenke nun deine Aufmerksamkeit nach innen
zu deinen Füßen
spüre den Boden unter deinen Füßen
und fühle, wie stark du mit der Erde verbunden bist
gehe mit deiner Aufmerksamkeit nun etwas weiter nach oben
und nimm wahr, dass du ein langes grünes Kleid trägst
du kannst die Geborgenheit spüren,
die von diesem dunklen Grün in deinen Körper strömt
und du atmest tief den heilenden Duft der Tannennadeln in deine Lungen
Jetzt wird deine Aufmerksamkeit plötzlich auf eine Wärmeströmung gelenkt,
die offenbar an der Außenseite des dunkelgrünen Kleides ihre Quelle hat
du näherst dich der Quelle von innen
und kannst einen hellen Schein um diese Wärmequelle sehen
du schaust dich um
und kannst wahrnehmen,
dass überall an diesem Kleid solche Licht- und Wärmequellen begonnen haben
warmes, helles Licht in deinen Körper zu leiten
nun begibst du dich mit deiner Aufmerksamkeit nach außen
du kannst sehen, dass all diese Lichtquellen Flammen sind,
die unendlich viele rote Weihnachtskerzen erleuchten
alle Bereiche deines Körpers sind dadurch hell und licht
du glitzerst und funkelst
und strahlst tiefe Lebensfreude aus
dein Antlitz leuchtet und erhellt die Welt
wie ein wunderschöner Stern
spüre, wie gut dir dieses Kleid tut,
wie es dir Sicherheit und Mut,
Wärme und Ausstrahlung gibt
lege es an, wann immer du willst
nimm einen guten, kraftvollen Atemzug
und öffne deine Augen

„Mentalcollege“

Zurück aus der Zukunft 2

Zurück aus der Zukunft oder wie es gelingen kann, mentale Gedankenkaruselle zu stoppen! Teil 2
Heute lese ich durch, was ich mir bisher aufgeschrieben habe. Nun überlege ich mir für jede der Situationen eine Eigenschaft, eine Fähigkeit, die ich habe, auf Grund derer diese Situation gut gelaufen ist. Welche Fähigkeiten und Stärken habe ich? War es evtl. weil ich gut organisieren kann? Weil ich viel Geduld hatte? Weil ich gut logisch denken kann oder Dinge in Verbindung bringen? Weil ich sehr empathisch bin oder ein gutes Gedächtnis habe? Was auch immer es sei, ich werde mir bewusst, welche Fähigkeiten und Stärken ich habe. Sehr oft im Alltag, geht das Bewusstsein darüber verloren. Wir denken „Das ist doch normal oder?“ „Das kann doch jeder!“
Dem ist nicht so, jeder hat seine Individuellen Fähigkeiten. Wenn wir uns dieser immer wieder mal bewusst werden, können wir besser darauf vertrauen und darauf zurück greifen. Das macht die Planung in die Zukunft leichter. Ich kann darauf vertrauen was ich kann. Ich bin mir „Selbst-bewusst“

Zurück aus der Zukunft…

Zurück aus der Zukunft oder wie es gelingen kann mentale Gedankenkaruselle zu stoppen! Teil 1
Wie oft am Tag wandern unsere Gedanken in die Zukunft! Wie oft hängen wir auch sorgenvoll in der Zukunft? Morgen? Nächste Woche? Nächstes Jahr? Schaffe ich das? Bin ich gut genug? Kann ich das bewältigen?
Heute beginne ich eine kleine Übung, die es mir leichter macht, diese Gedankenkaruselle anzuhalten und zu vertrauen.
Ich denke darüber nach, was mir in letzter Zeit gut gelungen ist. Wo hatte ich Erfolg? Was ist einfach gut gelaufen? Ich mache mir Notizen dazu, was das genau war. Welche Situation? Wer war beteiligt? usw…Das können kleine Ereignisse und Begebenheiten sein. Ich nehme mir Zeit, darüber nach zu denken und schreibe es auf……Teil 2 folgt…

TAGESPROGRAMM

Heute will ich
aus dem Rahmen fallen
und weich landen,
dann zu der Musik in meinem Kopf
schön aus der Reihe tanzen,
mich zum Ausruhen
zwischen die Stühle setzen,
danach ein bisschen
gegen den Strom schwimmen,
unter alle dem Geschwätz wegtauchen
und am Ufer der Phantasie
so lange den Sonnenschein genießen,
bis dem Ernst des Lebens
das Lachen vergangen ist!
HANS KRUPPA

Früher war mehr Lametta

„Früher war mehr Lametta!“ – ein berühmtes Zitat von Loriot. Irgendwie war Weihnachten früher weihnachtlicher, geheimnisvoller, entspannter? Als Kind war Weihnachten sicher für viele von uns eine Besonderheit im Jahr. Vergangene Zeiten. Wir können jedoch mental dort hin reisen. Gerüche und Geräusche sind das Transportmittel. Welche Gerüche und Geräusche gehören in die Zeit, die ich heute mal wieder erleben will? Was gab es da? Heute suche ich die alte Weihnachts-CD heraus, lege Orangen und Nelken auf den Ofen und stelle mir ein paar Kekse hin. Und sei es nur für 15 min, in denen ich die Musik höre, die Düfte riechen kann. Ich bin sofort, wie in einer Zeitmaschine zurück in meiner Kindheit, in der Vorweihnachtszeit, voller Zauber und Geheimnisse. Ich kann damit in genau die Zeit reisen, die ich möchte, die mir gut tut.Ich atme in Ruhe ein und aus und höre der Musik zu….

Warum entspannen manchmal so schwer ist

Einkaufen, kochen, die Kinder zum Sportunterricht fahren, Rasen mähen, Keller aufräumen und so weiter und so fort. Vieles steht täglich auf unserer To-do Liste. Irgendwo dazwischen ist der Vorsatz, sich im Alltag immer mal wieder zu entspannen oder auch etwas Yoga zu machen oder endlich mal wieder den besten Freund oder Freundin anzurufen. Auch – auf der Todo – Liste und ein weiterer Auftrag unter Vielen.

Dann, endlich! – Zeit gefunden – jetzt aber entspannen. Das ist jedoch als „Auftrag“ recht schwer, und ein Abschalten wird eher nicht erreicht.

Eher Gedanken wie:

„Mensch, jetzt entspann doch mal !“

„Jetzt genieße doch die Ruhe, wenn du sie schon hast!

Oder, der Kopf steht nicht still mit allen Aufträgen, was wir sonst noch alles zu tun haben oder zu erledigen wäre. Wir gehen mit uns selbst ins Gericht, dass wir nun nicht mal entspannen können.

Es ist so, wir müssen wieder lernen, das Tempo raus zu nehmen, achtsamer zu sein und ganz wichtig auch, uns selbst zu erlauben kleine Auszeiten zu nehmen oder kleine Entspannungseinheiten genießen zu dürfen.

Wir sollten uns selbst auf die Schliche kommen, welche Gedanken und Aufträge wir uns selbst geben, die uns sabotieren und vor allem welche Auswirkungen sie haben.

…Und während die Gedanken, die uns antreiben dann kommen, entspannen, wissend, dass wir es selbst sind, die uns erlauben zur Ruhe zu kommen, lächeln, durchatmen und diese Auswirkung genießen, dass Ruhe gelingt. Kleine Entspannungseinheiten im Alltag gehören auf keine To-do Liste, wir sollten sie uns einfach regelmäßig erlauben.

Glück ist ein kurzer Genuss…?

Glück ist ein kurzer Genuss und eine lange Erinnerung  „Karel Boullart

„Da kannst du länger lachen!“ war der Kommentar meines Sohnes am Abend eines sehr schönen Tages. Daran denke ich oft. 

Schöne Momente, glückliche Tage, wundervolle Erinnerungen wirken lange nach.
Es heißt immer, das Glück wäre flüchtig oder wie ein Vogel, schnell wieder weg.
Was aber immer bleibt ist die Erinnerung an den Moment, das Erlebnis oder das gute Gefühl.

Da unser Gehirn nicht unterscheiden kann, ob wir uns etwas vorstellen oder ob wir die Situation in der Realität erleben, können wir das gute Gefühl des Glücks jederzeit wieder abrufen, indem wir uns an die Glücksmomente erinnern, sie vor unser geistiges Auge holen und wieder genießen.

Das ist eine gute Nachricht. Denn es ist somit gar nicht notwendig das Glück zu jagen, es zu suchen oder zu erwarten. Wir können uns entspannt von glücklichen Momenten überraschen lassen, sie genießen und darüber freuen, dass sie da sind.

In den Zeiten, in denen diese Momente weniger sind oder fehlen, können wir uns daran erinnern und so gesehen „länger lachen“. Die Erinnerung zaubert wieder ein Lächeln ins Gesicht, oft ganz unbewusst. Vielleicht fragt dann sogar jemand „Du lächelst – An was denkst du?“ und wir können den Glücksmoment sogar teilen.

Die Augenblicke des Glücks, die wir im Alltag erleben sind so individuell und unterschiedlich, wie wir Menschen selbst. Für jeden bedeutet Glück etwas Anderes. Es genügt achtsam zu sein, die Momente des Glücks wahr zu nehmen, sie zu genießen und sich im Fall immer wieder daran zu erinnern, zurück zu lehnen und zu lächeln.