Wintersonnwende

Heute ist die Wintersonnwende und die erste Rauhnacht. Das Licht kommt wieder in die Welt. Die Tage werden wieder länger. Heute Abend, wenn es dämmert, zünde ich eine Kerze an. Ich werde mich vor dieses Licht setzen und gedanklich alles was war, alles Gute alles Schwierige, alles Lustige, alles Traurige, alles was mir in diesem Moment als wichtig in den Sinn kommt, noch einmal herholen, vor mein geistiges Auge. Ich werde es nochmal anschauen und dann bewusst in der Vergangenheit lassen. Dann blase ich die Kerze aus und bleibe in der Dunkelheit. In Ruhe, solange ich das brauche.—Ich zünde die Kerze wieder an— und begrüße das Licht, segne es. All das, was ich nun mitnehmen will, hole ich vor mein geistiges Auge. Was taucht auf? Was will ich mit nehmen? Was ist meine Absicht? Was ist mir wichtig?
Das Licht leuchtet mir den Weg.
Heute sogar ganz besonders mit den Sternen am Himmel.
Welch seltenes Ereignis.

Lichtvorstellung für die 4. Adventwoche


Wähle einen guten Platz, stelle dich dort hin und spüre,
wie mit jedem Atemzug mehr Ruhe in deinen Körper fließt
dein Körper ist leicht, warm
ganz stabil, elastisch,
angenehm gespannt
und während du wahrnimmst,
wie sich dein Körper immer mehr und mehr aufrichtet,
gleiten deine Augen über diese Zeilen
ganz von selbst
und deine Gedanken folgen den Worten
und gehen mit ihnen auf die Reise
ganz warm, ganz leicht
lenke nun deine Aufmerksamkeit nach innen
zu deinen Füßen
spüre den Boden unter deinen Füßen
und fühle, wie stark du mit der Erde verbunden bist
gehe mit deiner Aufmerksamkeit nun etwas weiter nach oben
und nimm wahr, dass du ein langes grünes Kleid trägst
du kannst die Geborgenheit spüren,
die von diesem dunklen Grün in deinen Körper strömt
und du atmest tief den heilenden Duft der Tannennadeln in deine Lungen
Jetzt wird deine Aufmerksamkeit plötzlich auf eine Wärmeströmung gelenkt,
die offenbar an der Außenseite des dunkelgrünen Kleides ihre Quelle hat
du näherst dich der Quelle von innen
und kannst einen hellen Schein um diese Wärmequelle sehen
du schaust dich um
und kannst wahrnehmen,
dass überall an diesem Kleid solche Licht- und Wärmequellen begonnen haben
warmes, helles Licht in deinen Körper zu leiten
nun begibst du dich mit deiner Aufmerksamkeit nach außen
du kannst sehen, dass all diese Lichtquellen Flammen sind,
die unendlich viele rote Weihnachtskerzen erleuchten
alle Bereiche deines Körpers sind dadurch hell und licht
du glitzerst und funkelst
und strahlst tiefe Lebensfreude aus
dein Antlitz leuchtet und erhellt die Welt
wie ein wunderschöner Stern
spüre, wie gut dir dieses Kleid tut,
wie es dir Sicherheit und Mut,
Wärme und Ausstrahlung gibt
lege es an, wann immer du willst
nimm einen guten, kraftvollen Atemzug
und öffne deine Augen

„Mentalcollege“

Zurück aus der Zukunft 2

Zurück aus der Zukunft oder wie es gelingen kann, mentale Gedankenkaruselle zu stoppen! Teil 2
Heute lese ich durch, was ich mir bisher aufgeschrieben habe. Nun überlege ich mir für jede der Situationen eine Eigenschaft, eine Fähigkeit, die ich habe, auf Grund derer diese Situation gut gelaufen ist. Welche Fähigkeiten und Stärken habe ich? War es evtl. weil ich gut organisieren kann? Weil ich viel Geduld hatte? Weil ich gut logisch denken kann oder Dinge in Verbindung bringen? Weil ich sehr empathisch bin oder ein gutes Gedächtnis habe? Was auch immer es sei, ich werde mir bewusst, welche Fähigkeiten und Stärken ich habe. Sehr oft im Alltag, geht das Bewusstsein darüber verloren. Wir denken „Das ist doch normal oder?“ „Das kann doch jeder!“
Dem ist nicht so, jeder hat seine Individuellen Fähigkeiten. Wenn wir uns dieser immer wieder mal bewusst werden, können wir besser darauf vertrauen und darauf zurück greifen. Das macht die Planung in die Zukunft leichter. Ich kann darauf vertrauen was ich kann. Ich bin mir „Selbst-bewusst“

Zurück aus der Zukunft…

Zurück aus der Zukunft oder wie es gelingen kann mentale Gedankenkaruselle zu stoppen! Teil 1
Wie oft am Tag wandern unsere Gedanken in die Zukunft! Wie oft hängen wir auch sorgenvoll in der Zukunft? Morgen? Nächste Woche? Nächstes Jahr? Schaffe ich das? Bin ich gut genug? Kann ich das bewältigen?
Heute beginne ich eine kleine Übung, die es mir leichter macht, diese Gedankenkaruselle anzuhalten und zu vertrauen.
Ich denke darüber nach, was mir in letzter Zeit gut gelungen ist. Wo hatte ich Erfolg? Was ist einfach gut gelaufen? Ich mache mir Notizen dazu, was das genau war. Welche Situation? Wer war beteiligt? usw…Das können kleine Ereignisse und Begebenheiten sein. Ich nehme mir Zeit, darüber nach zu denken und schreibe es auf……Teil 2 folgt…

Der Moment

„Die Vergangenheit ist Geschichte, die Zukunft ein Geheimnis, doch jeder Augenblick ist ein Geschenk“ (Unbekannt)
Unsere Gedanken galoppieren oft täglich durch die Gegend. Was alles zu erledigen ist, wohin wir noch sollten, was wir noch planen müssen usw. Oft, besonders in der Vorweihnachtszeit und dieses Jahr noch mit Corona, erleben wir ein Gefühl des Gehetzt seins, der Unruhe oder Aufregung. Heute will ich Zeit finden, in der ich im Moment lebe, versuche meine Gedanken zu ordnen. Was ist jetzt gerade, nur in diesem Moment? Wie fühlt sich der Boden an, auf dem ich stehe, wie fühlt sich mein Stuhl oder Sessel an? Wie warm ist es? Wie riecht die Luft? Innehalten…Was kann ich nur jetzt in diesem Moment wahr nehmen? Atmen – bewusst…nur in diesem Moment. Und ich lasse mich überraschen, denn vielleicht stellt sich in diesem Moment sogar ein Gefühl der Dankbarkeit ein, der Ruhe. Nur in diesem Moment.

TAGESPROGRAMM

Heute will ich
aus dem Rahmen fallen
und weich landen,
dann zu der Musik in meinem Kopf
schön aus der Reihe tanzen,
mich zum Ausruhen
zwischen die Stühle setzen,
danach ein bisschen
gegen den Strom schwimmen,
unter alle dem Geschwätz wegtauchen
und am Ufer der Phantasie
so lange den Sonnenschein genießen,
bis dem Ernst des Lebens
das Lachen vergangen ist!
HANS KRUPPA

Früher war mehr Lametta

„Früher war mehr Lametta!“ – ein berühmtes Zitat von Loriot. Irgendwie war Weihnachten früher weihnachtlicher, geheimnisvoller, entspannter? Als Kind war Weihnachten sicher für viele von uns eine Besonderheit im Jahr. Vergangene Zeiten. Wir können jedoch mental dort hin reisen. Gerüche und Geräusche sind das Transportmittel. Welche Gerüche und Geräusche gehören in die Zeit, die ich heute mal wieder erleben will? Was gab es da? Heute suche ich die alte Weihnachts-CD heraus, lege Orangen und Nelken auf den Ofen und stelle mir ein paar Kekse hin. Und sei es nur für 15 min, in denen ich die Musik höre, die Düfte riechen kann. Ich bin sofort, wie in einer Zeitmaschine zurück in meiner Kindheit, in der Vorweihnachtszeit, voller Zauber und Geheimnisse. Ich kann damit in genau die Zeit reisen, die ich möchte, die mir gut tut.Ich atme in Ruhe ein und aus und höre der Musik zu….

Vertraue deinem Immunsystem

Schließ deine Augen, atme noch einmal tief ein und lenke deine Aufmerksamkeit in dein Körperinneres, auf dein Immunsystem.

Erinnere dich an die Kontrollzentren deines Immunsystems, die Lymphknoten: am Hals, unter den Achseln und in den Leisten.

In diesen Bereichen überwacht deine stets wachsame Körperpolizei genauestens dein Immunsystem.

Du kannst dich darauf verlassen, dass störende Eindringlinge fortwährend von deiner Polizei abtransportiert und ausgeschieden werden.

Sie sind ständig im Einsatz und optimal vernetzt mit deinem ganzen Körper. Nimm dieses gute und sichere Gefühl des Vertrauens wahr.

Die Selbstverständlichkeit deines starken Immunsystems.

Du kannst darauf vertrauen, dass dich dieses System verlässlich beschützt.

Es lässt dich große Dankbarkeit und Freude empfinden.

Nimm dieses sichere Gefühl des absoluten Vertrauens mit und komm in deinem Tempo wieder zurück in diesen Raum und wenn du soweit bist, öffne deine Augen.

Alles scheint ein Kampf zu sein

Alles scheint ein Kampf zu sein 😕Jeden Tag in den Nachrichten höre ich vom „Kampf gegen…..“ Kampf gegen den Terrorismus, Kampf gegen die Klimakrise, Kampf gegen das Corona Virus, Kampf gegen den Flüchtlingsstrom, Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, Kampf gegen die Wirtschaftskrise und so weiter und so fort. Das Wort „Kampf“ kommt täglich in den Medien hundertfach vor.ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN!Die Worte haben Wirkung auf uns, sie lösen etwas aus. Bewegen uns und lassen uns in bestimmte Gefühlssituationen kommen. Das Wort Kampf hat KEINE lösungsorientierende Wirkung, sondern erzeugt Angst, Unsicherheit und lässt uns schwer werden. Es könnte andere Formulierungen geben, wenn man nur ein bisschen nachdenkt. Z.B. Pläne zur Ursachenbehebung von…., Konzeptentwicklung für den Arbeitsmarkt….Umsetzung von Ideen für CO2 -Neutrale Fertigungsstrassen, Aufbau von gemeinwohlverträglichen Wirtschaftsideen…oder oder oder…Es gäbe viel Ideen, die uns eher Lösungen sehen lassen und eine gute Zukunft als das Wort Kampf, das uns in Erstarrung verfallen lässt.

Warum entspannen manchmal so schwer ist

Einkaufen, kochen, die Kinder zum Sportunterricht fahren, Rasen mähen, Keller aufräumen und so weiter und so fort. Vieles steht täglich auf unserer To-do Liste. Irgendwo dazwischen ist der Vorsatz, sich im Alltag immer mal wieder zu entspannen oder auch etwas Yoga zu machen oder endlich mal wieder den besten Freund oder Freundin anzurufen. Auch – auf der Todo – Liste und ein weiterer Auftrag unter Vielen.

Dann, endlich! – Zeit gefunden – jetzt aber entspannen. Das ist jedoch als „Auftrag“ recht schwer, und ein Abschalten wird eher nicht erreicht.

Eher Gedanken wie:

„Mensch, jetzt entspann doch mal !“

„Jetzt genieße doch die Ruhe, wenn du sie schon hast!

Oder, der Kopf steht nicht still mit allen Aufträgen, was wir sonst noch alles zu tun haben oder zu erledigen wäre. Wir gehen mit uns selbst ins Gericht, dass wir nun nicht mal entspannen können.

Es ist so, wir müssen wieder lernen, das Tempo raus zu nehmen, achtsamer zu sein und ganz wichtig auch, uns selbst zu erlauben kleine Auszeiten zu nehmen oder kleine Entspannungseinheiten genießen zu dürfen.

Wir sollten uns selbst auf die Schliche kommen, welche Gedanken und Aufträge wir uns selbst geben, die uns sabotieren und vor allem welche Auswirkungen sie haben.

…Und während die Gedanken, die uns antreiben dann kommen, entspannen, wissend, dass wir es selbst sind, die uns erlauben zur Ruhe zu kommen, lächeln, durchatmen und diese Auswirkung genießen, dass Ruhe gelingt. Kleine Entspannungseinheiten im Alltag gehören auf keine To-do Liste, wir sollten sie uns einfach regelmäßig erlauben.